Anstiege zur Hesshütte Peternpfad: Gehzeit 5Std
Diese lohnende Felstour ist nur geübten Bergsteigern zu empfehlen!
 
Der Anstieg führt entlang eines Bachbettes. Nach ca. 1 Std erreicht man die Haindlkarhütte. Nach einer kurzen Rast steigt man bis zu Einstieg des Peternpfades und zur Peternscharte. Unter den Worten "Peternpfad" darf kein angelegter Steig verstanden werden, sondern diese aus Jägermund stammende Bezeichnung war nur die am frühesten bekannt gewesene Anstiegslinie, auf der der Grat durch die grossartigen Wände erreicht werden kann.
 
Auf die Peternscharte (etwa 2040 - 2050 m) Schwierigkeitsgrad II-, 4,5 - 5 Std, mäßiger schwieriger, beschwerlicher Felssteig. Sehr lohnende Felstour, rot markiert.
Blick auf das in gewaltiger Tiefe erscheinende Gstatterboden.Gleich hernach wird die Stufe von einer nahezu senkrechten Wand abgeschlossen, deren Erkletterung
Blick zur Rosskuppe und Dachl Nordwand
Blick gegen Westen Richtung Reichenstein
Erst hoch oben betritt man den Rücken jenes kurzen Felspfeilers, der mit den Wänden des Hauptgrates die Schlucht des Peternpfades umschliesst und geniesst einen überraschenden
den schwierigsten Teil der Tour bildet.
  Man klettert zunächst gerade empor, wendet sich dann auf schmalen Leisten rechts, windet sich um einen aus der Wand vorhangenden Block (ausgesetzt, aber feste Griffe; sogenannter "Ennstalerschritt") herum und klimmt an der plattigen Steilwand durch seichte, ausgesetzte Risse empor. Bald folgen mäßiger geneigte Schrofen und Rasenbänke, worauf man zum Ausstieg gelangt: auf dem mäßig steil gestuftes, beginnt gang-bares, berastes Felsband, das sich noch links unter einem senkrechten Felsturm (Peternschartenkopf) bis auf die Höhe der Peternscharte zieht.  
  Kurzer Stop am Ennstalerschritt Blick gegen Osten Rosskuppe und Planspitze
 
1 1/2 Stunden vom Einstieg. Der Abstieg folgt zur Hesshütte über den markierten Steig in 1 1/2 Std.
Images © by Ernst Kren, Roland Niki & Gert Schweinberger